GRYFFINDOR´S BRITISCH KURZHAAR

Bereits im zarten Alter von fünf Jahren wußte ich, daß ich einmal Tierärztin werden würde (James Herriot, der Tierarzt aus den grünen Hügeln der Yorkshire Dales war und ist mein Held). Mit zehn Jahren hatten sich Katzen zu meinen Lieblingstieren entwickelt (und so ist es selbstverständlich noch heute, beruflich wie privat). Es folgten eine Reihe heißgeliebter Hauskatzen, denen wie damals üblich, allen freier Ausgang nach Draußen gestattet war. Eine nach der anderen verschwand, schmerzlich vermißt. Uns so wurde es langsam klar, die Nächste sollte eine Rassekatze sein , die dann natürlich nur in der Wohnung gehalten werden sollte, und so begleiteten mich erst die cremefarbene Perserdame "Josy", später die smoke Perserin "Circe" ein langes Stück des Lebensweges. Als Studentin hat sich dann die Idee vom Briten als Idealkatze gefestigt. Ein großer, stattlicher, blauer Kater sollte es sein (dafür mußte ich ein Jahr sparen) - "Eros" ist zwar blau (seit Jahren auch Dank Kastration stattlich) aber ein Junge war er nie (trotz gegenteiliger Behauptungen der damaligen Züchterin, aber das ist ein anderes Thema). Übrigens auch ein Grund, warum ich bei jeder Erstimpfung erst einmal nach dem Geschlecht des Probanden sehe, und hin und wieder für Überraschungen sorge (übrigens nicht nur bei Liebhabern). Später haben sich dann die Tabbies in mein Herz geschlichen (insbesonder die classic Tabbies) und es wäre gelogen, wenn ich behauptete, es hätte nichts mit der berühmten Futtermittelwerbung zu tun.

Mit Gryffindor`s BKH (jaaaa - es hat was mit Harry Potter zu tun - Gryffindors ist das Zauberhaus in Hogwarts, aus dem die besten Magier hervorgehen -,"die Guten, Edlen und Starken" sagt der sprechende Hut, wenn ich mich richtig erinnere) habe ich mir einen lang gehegten Traum erfüllt, der meinen Beruf (Tierärztin) in idealer Weise mit meinem Hobby verbindet, der Zucht von Britisch Kurzhaarkatzen in den Farben Silber- und Golden Tabby (meist classic, manchmal auch spotted) ab und an auch in Shaded (gedanklich nach Benissa´s schnuckeligem Wurf auch ausbaufähig...). Britentyp, Größe, Charakter und natürlich auch Gesundheit bilden das Zuchtziel Gryffindors.

Meine Katzen leben mit mir als Familienmitglieder in der Wohnung und in einem naturnahen, gesicherten Freigehege welches ihnen Schnuppererlebnisse in der Natur ermöglicht. Darüberhinaus steht den Katzen ein eigener "Catroom" zur Verfügung, der auch als Separee für Schäferstündchen dient.

Die ideellen Grundzüge meiner Cattery bezüglich familiärer Aufzucht und gesundheitlicher Vorsorge sind nach wie vor fest im Zuchtprogramm Gryffindor`s verankert. So sind meine Katzen komplett geimpft, auf FIV, FIP und Leukose getestet, blutgruppentypisiert und werden regelmäßig gegen Endo- und Ektoparasiten behandelt (Tierarzthaushalt). Mittlerweile sind alle aktiv in der Zucht eingesetzten Katzen sonographisch von einem zertifizierten Untersucher auf HCM (negativ) untersucht worden. Ebenso ist unsere Cattery mittels Gentest als PKD frei eingestuft. Alle Zuchttiere tragen einen Mikrochip, der ihre einwandfreie Identifizierung erlaubt.

Die Kitten wechseln frühestens mit 13 Wochen in ihr neues Heim, und sind dann mehrfach entwurmt, gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen, Chlamydien, Tollwut sowie Leukose (auf Wunsch ggf. gegen FIP) geimpft .

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Geboren werden die Katzenkinder in einer speziellen Wurfkiste, die die ersten vier Wochen im Schlafzimmer getrennt von den anderen Katzen steht. So hat die Katzenmama die nötige Ruhe, um sich ihrem Nachwuchs zu widmen, und die Kleinen stehen unter Kontrolle. So wird natürlich einmal täglich eine Gewichtskontrolle durchgeführt, und das Ergebnis protokolliert damit man die Entwicklung der Jungtiere nachverfolgen kann.

Calista und ihr E-Wurf in der Wurfkiste

Ab der vierten Lebenswoche ziehen Mutter und Kinder in einen variablen Kittenlaufstall in den Wohnbereich um, damit eine gute Sozialiserung gewährleistet ist. Sobald die Kitten stubenrein sind, dürfen sie die gesamte Wohnung erkunden.

Variabler Kittenauslauf von Kittennursery®

Darüberhinaus steht den Katzen, z.B. als Hochzeitsraum, ein eigener Catroom zur Verfügung, der deckenhoch gefliest ist und über Kratzbäume, Schlafmöbel und Wandliegen verfügt. Die Fenster sind wie alle im Haus gesichert und das Zimmer ist von außen einsehbar. Natürlich heißt das nicht, das den Katzen nicht der gesamte Wohnbereich zur Verfügung steht, der ist schließlich zweckmäßig und katzengerecht eingerichtet.

Und die, die wollen, dürfen auch im Bett ruhen, allerdings excl. Joffi, das wäre etwas zu viel des Guten.

Catroom

Freigehege

Bereits kurz nach dem Umzug habe ich ein kleines Freigehege errichtet, damit meine Minitiger wieder gesicherten Freilauf erhalten können. Im Frühjahr 2006 ist eine Erweiterung dazu gekommen, so daß dem erhöhten Platzbedarf Rechnung getragen wird.

Das Außengehege mißt 5 x4 m, und ist in zwei voneinander separierbare Bereich unterteilt.

Kassiopeia beim Stichling Watching

                                                                neuer Anbau

L-förmiger Gangbereich

                                                            Alter Teil aus einem Gartenpavillon 



Ganymed auf seinem neuen Naturkratzbaum


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